zuletzt geändert/erweitert am: 19.02.2000
Tips zur Kleidung
- Unterwäsche
Frische Unterwäsche sollte man nicht morgens wie eigentlich üblich wechseln, sondern abends, denn die Restfeuchtigkeit in der Unterwäsche muß sozusagen durch die Körperwärme getrocknet werden und dies kostet zusätzliche Energie.
- Synthetik
hat oft einen negativen Beigeschmack, 100 % Baumwolle hört sich einfach besser an, synthetische oder auch funktionelle Unterwäsche hat den Vorteil, daß es die Körperfeuchtigkeit besser nach Außen leitet und man dadurch schön trocken und warm bleibt und man auch Unterkühlungen dadurch vermeiden kann. Ein naßgeschwitztes T-Shirt auf einer Rucksacktour bei 10 ºC Außentemperatur bekommt man nicht mehr trocken.
- Baumwolle
oftmals angenehmer zu tragen als synthetische Unterwäsche, aber nur geeignet, wenn man genügend Sachen zum Wechseln mit hat und nicht stark schwitzen muß, also für keine Rucksacktour geeignet.
- Fleece
eignet sich hervoragent als Pullover, Weste oder Jacke. Es ist wichtig, daß man sich nach dem Zwiebelprinzip kleidet, mehrere Schichten ergeben eine bessere Isolierung, als eine dicke. Fleece gibt es in verschiedenen Stärken (100-300er Fleece) und Qualitäten.
- Hosen
Die Hose muß schnell wieder trocknen und robust sein, daher kommt die beliebte Jeans für den Outdoorbereich nicht in Frage.
Da sich die Hosen je nach verwendeten Material unterschiedlich gut tragen und anfühlen lassen, sollte man verschiedene Marken mal testen.
- Jacken
Es gibt Jacken, bei denen ist eine Fleecejacke eingezippt (mit einem Reißverschluß verbunden), dies ist aber auf einer Rucksacktour nicht ideal, beim Loslaufen hat man gerne beides an und nach dem ersten Kilometer hat man sich warmgelaufen und möchte die Oberjacke ausziehen, dieses Rein- und Rauszippen macht man bald nicht mehr mit. Daher darauf achten, daß man den Rucksack auch gut auf der Fleecejacke tragen kann und die Jacke den Belastungen auf der Schulter standhält.
© Guido Eink