zuletzt geändert/erweitert am: 19.02.2000
Tips zu Schlafsäcken
- Der Daunenschlafsack
Der größte Vorteil eines Daunenschlafsackes dürfte das Gewicht im Vergleich zur Isolierung und Packmaß sein, leider hat er die "Angewohnheit" bei Nässe zu klumpen und sehr langsam zu trocknen, es empfiehlt sich daher nur einen Daunenschlafsack für trockene Kälte, oder wenn man weiß und sicher gehen kann, daß er immer trocken bleibt z. B. Reise mit dem Auto.
Das Waschen sollte man nur mit speziellen Daunenwaschmittel durchführen.
Daunenschlafsäcke sind empfindlicher als Kunstfaserschlafsäcke und sollten daher während der Lagerung nicht im Kompressionssack stecken. Durch die Lagerung im Kompressionsack verliert der Schlafsack die Bauschfähigkeit, also "das sich wieder aufpusten".
- Der Kunstfaserschlafsack
Es gibt mehrere verschiedene Materialien und Techniken bei Kunstfaserschlafsacken. Die Art des Materials z. B. Holofill oder Polarguard entscheidet mit über die Isolierung, aber auch der Aufbau des Schlafsackes z. B. sog. Dachziegelkonstruktion. Ein guter Kunstfaserschlafsack kann auch im feuchten Zustand noch relativ gut isolieren und trocknet schnell wieder. Ein Kunstfaserschlafsack ist robust und "wartungsarm".
Beim Schlafsackkauf aber auch noch auf den Reißverschluß (wie schnell klemmt sich das Futter ein?) und auf Kältebrücken achten.
- Die Schlafsackunterlage
Der beste Schlafsack nützt wenig, wenn die Bodenkälte unbarmherzig Deine Körperwärme fordert.
- Die Isoliermatte
ist in der Regel preiswert und bietet je nach Qualität auch über einen längeren Zeitraum gute Isolierung, bei wenig Gewicht.
- Die Selbstaufblasenden
Die Selbstaufblasenden können bei Kälte einen Nachteil haben, wenn man mit dem Mund nachpustet, dann kann die Luftfeuchtigkeit von dem Atem in der Matratze gefrieren und es gibt morgens Probleme beim Zusammenlegen. Dieses Manko wird aber nur selten beobachtet.
Der Klassiker "Therm a Rest" kommt in der Zuverlässigkeit besser weg, als andere Nachbauten (Anbieter).
© Guido Eink