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| Eingangslied: | Ein Neuer Tag |
| Bußbesinnung: | Von Unten |
| Gloria: | Gloria |
| Zwischengesang: | Ja und Amen |
| Fürbitten: | Bittet und er wird euch erhören |
| Gabenbereitung: | Gedacht und Gebracht |
| Sanctus: | Heilig, Heilig |
| Vater Unser: | Vater Unser |
| Friedenslied: | Wahrer Frieden |
| Danklied: | Knicks und Diener |
| Schlußlied: | Missa Est |
Weitere Information zum Thema / Quellen
Die ersten Sonnenstrahlen durchdringen die Nacht
Der graue Nebel färbt sich golden und warm
Die eisige Stille weicht wohligem Klang
Die Nacht ist besiegt und der Morgen erwacht
Noch zögernd wagen sich die Menschen hinaus
und sichtbar erleichtert geh'n die Augen auf
Gesichter füllen sich mit Zuversicht
und jeder erkennt das etwas anders ist
Ein Hoffnungsschimmer
am Horizont
kommt aus Euren Häusern, er ist da
Denn heute Morgen
ist die Hoffnung geboren
vergeßt all Eure Sorgen, es ist wahr!
So dunkel wie bisher wird es nun nie mehr sein
er ist das Licht am Ende des Tunnels
Wenn Du allein bist und du denkst daran
wird er so hell sein wie die Sonne
Ein Hoffnungsschimmer
am Horizont
kommt aus Euren Häusern, er ist da
Denn heute Morgen
ist die Hoffnung geboren
vergeßt all Eure Sorgen, es ist wahr!
Er bringt frischen Wind in unser Herz
der die staubige Angst ausweht.
Dies ist der Anfang einer neuen Zeit
der Morgen, ein Leben, die Hoffnung
Ein Hoffnungsschimmer
am Horizont
kommt aus Euren Häusern, er ist da
Denn heute Morgen
ist die Hoffnung geboren
vergeßt all Eure Sorgen, es ist wahr!
zum Anfang
Er war ein Mann, der hatte alles geschafft
stand ganz hoch oben, aus eigener Kraft
Er war noch nie jemand was schuldig gewesen,
mußt' nie wem dankbar sein in seinem Leben
Die Menschen blickten alle zu ihm auf
Er brauchte sie nicht also pfeifte er d'rauf
Den Bettler in der Stadt traf sein verachtender Blick
wie'n getretener Hund zieht der die Hand zurück
Was fehlt ist die Demut, die Großherzigkeit,
die Nächstenliebe und die Menschlichkeit
Versuch's doch einfach mal von unten zu seh'n
Versuch's doch einfach mal von unten zu seh'n
Die anderen Leute interessierten ihn nicht
er war der Nabel der Welt, aus seiner Sicht
Was er auch tat, er macht es allein
in seine Festung aus Mißtrau'n kam keiner rein
In seiner Welt zählt das Geld und die Macht
immer war er nur auf seinen Vorteil bedacht
Wollte ihm jemand sein Klagelied singen
Er hörte es nicht, er stand über den Dingen
Was fehlt ist die Demut, die Großherzigkeit,
die Nächstenliebe und die Menschlichkeit
Versuch's doch einfach mal von unten zu seh'n
Versuch's doch einfach mal von unten zu seh'n
zum Anfang
Ich find' es gut, wie du deine Sache durchziehst
dich nicht beeindruckt zeigst von dem, was war oder ist.
zum Beispiel daß du mit den Menschen gehst
Mafiabosse, Nutten und auch Pfarrer verstehst,
mit ihnen ißt und so ein Zeichen setzt
und wenn es nötig ist auch mal mit Worten verletzt,
daß finde ich gut.
Was soll ich sagen?
"Hut ab", "dufte", "toller Held"?
Wie soll ich ausdrücken, daß mir
dein Leben gefällt?
Da gibt's das alte Wort, immer wieder da
das faßt alles zusammen und heißt "Gloria"
Gloria
Nächte über 'nem neuen Text gesessen
Worte gesucht, verworfen, vergessen
Lobpreis, Begnad'ger, Frieden und Ehre
wenn das doch mal leichter auszudrücken wäre,
so daß es auch ein Mensch von heute versteht,
daß ist das, worum es hier jetzt geht,
darum geht es jetzt.
Vielleicht noch ein Beispiel,
weshalb ich dich achte,
schon wieder ein ungewöhnliches Wort,
aber ich dachte,
die Geschichte mit dem Zöllner
macht allen klar:
irgendwie bist du wunderbar, Gloria
Gloria
zum Anfang
Vorfreude auf dem Weg zur Kirche
Erleuchtung auf dem Weg nach Haus
oft bleiben nur die Fragezeichen
die große Wandlung bleibt dann aus.
Ich hab mich selber oft gesehen
ich sprach was man mir beigebracht
alte Gebete, ohne sie zu verstehen
bei einem fremden Wort bin ich dann aufgewacht.
Ich will Amen sagen, "so soll es sein"
das Geheimnis des Glaubens muß keines mehr sein
weil ich die Worte verstehe, und das, was ich sehe
ich will ehrlich Amen sagen
Es ist nicht einfach neu zu entdecken,
was hinter manchen Worten steht.
Was alles kann sich hinter Gesten verstecken,
in einem Lied oder einem Gebet.
Die Menschheit hat sich stark gewandelt
und mit ihr auch ihr Lebensraum
Den Sinn, von dem die Messe handelt,
vor Langem geschrieben, versteht sie kaum.
Ich will Amen sagen, "so soll es sein"
das Geheimnis des Glaubens muß keines mehr sein
weil ich die Worte verstehe, und das, was ich sehe
ich will ehrlich Amen sagen
Was nützt die Pflege einer Tradition
ohne den Sinn bleibt nur die Hülle
und Äußerlichkeiten haben wir schon,
in dieser Welt in Fülle.
Das kann nicht heißen was alt ist muß weg
man muß sich öfter nur mal fragen
was ist denn hier der wirkliche Zweck
um dann beruhigt "Amen" zu sagen.
Ich will Amen sagen, "so soll es sein"
das Geheimnis des Glaubens muß keines mehr sein
weil ich die Worte verstehe, und das, was ich sehe
ich will ehrlich Amen sagen
zum Anfang
Fürbitten:
"Bittet und er wird euch erhören"
"Bittet und er wird
euch erhören" -
Deine Worte,
auf die wir bauen.
Wir bitten und spüren,
es ist nicht vergebens -
wir können es schaffen,
wenn wir dir vertrauen.
Für die Kirche, die vielen fremd ist,
daß sie versteht,
daß es nicht um Macht oder Geld oder Kontrolle geht.
Sondern daß du für uns die Wurzel,
das Fundament bist -
daß das Leben eigentlich einfach
und wunderschön ist.
"Bittet und er wird
euch erhören" -
Deine Worte,
auf die wir bauen.
Wir bitten und spüren,
es ist nicht vergebens -
wir können es schaffen,
wenn wir dir vertrauen.
Für die Menschen, die sich nach Sinn sehnen,
in ihrem Leben,
daß wir ihnen helfen können und zu
verstehen geben,
daß du uns Kraft gibst, daß du uns liebst,
und uns beschenkst,
daß du uns Freiheiten läßt
und trotzdem irgendwie lenkst.
"Bittet und er wird
euch erhören" -
Deine Worte,
auf die wir bauen.
Wir bitten und spüren,
es ist nicht vergebens -
wir können es schaffen,
wenn wir dir vertrauen.
Für all die Leute, denen nichts fehlt,
ohne dem Glauben,
daß wir die Zeugen sind, die dich bestätigen
und dir vertrauen -
daß wir nicht hörig sind,
und trotzdem auf dein Wort hören,
daß sich heutige Lebensweisen
und Glauben nicht stören.
"Bittet und er wird
euch erhören" -
Deine Worte,
auf die wir bauen.
Wir bitten und spüren,
es ist nicht vergebens -
wir können es schaffen,
wenn wir dir vertrauen.
zum Anfang
Gabenbereitung:
"Gedacht und Gebracht"
Brot und Wein sind die Zeichen,
eigentlich geht's um mehr.
Die Frage nach meinem eigenen Opfer
ist für mich noch schwer.
Was ist selber bringen kann,
entscheid' ist ganz allein.
Ich weiß, du nimmst alles an,
es muß nur von Herzen sein.
Als Dank für eine Einladung würd' ich Blumen schenken
einfach so aus Höflichkeit, ohne groß zu denken.
Wenn ich etwas haben will, dann muß ich auch 'was geben.
Fürbitten und Gabenbereitung wie im richtigen Leben - wie
im richtigen Leben!
Brot und Wein sind die Zeichen,
eigentlich geht's um mehr.
Die Frage nach meinem eigenen Opfer
ist für mich noch schwer.
Was ist selber bringen kann,
entscheid' ist ganz allein.
Ich weiß, du nimmst alles an,
es muß nur von Herzen sein.
Das Opfer, das wir bringen, stammt in Wahrheit nicht von uns
und doch erfüllen wir damit dem Spender seinen Wunsch.
"Tut dieses und denkt an mich", dieser Satz macht klar,
daß die größte Opferung vor langer Zeit geschah.
Brot und Wein sind die Zeichen,
eigentlich geht's um mehr.
Die Frage nach meinem eigenen Opfer
ist für mich noch schwer.
Was ist selber bringen kann,
entscheid' ist ganz allein.
Ich weiß, du nimmst alles an,
es muß nur von Herzen sein.
Zum Schutz vor deinem Zorn wurden Türpfosten angestrichen.
Die Farbe dieses Lämmerbluts ist heute längst verblichen.
Du hast selbst deinen Sohn geopfert und hast damit gezeigt,
daß du uns liebst und, wenn wir wollen, du immer bei uns
bleibst.
Brot und Wein sind die Zeichen,
eigentlich geht's um mehr.
Die Frage nach meinem eigenen Opfer
ist für mich noch schwer.
Was ist selber bringen kann,
entscheid' ist ganz allein.
Ich weiß, du nimmst alles an,
es muß nur von Herzen sein.
So sind die Zeichen Brot und Wein Erinnerung und mehr
doch die Frage nach meinem Opfer bleibt für mich noch schwer.
Was ich selber bringen kann, entscheid ich ganz allein.
Ich weiß, du nimmst alles an, es muß nur von Herzen
sein.
Brot und Wein sind die Zeichen,
eigentlich geht's um mehr.
Die Frage nach meinem eigenen Opfer
ist für mich noch schwer.
Was ist selber bringen kann,
entscheid' ist ganz allein.
Ich weiß, du nimmst alles an,
es muß nur von Herzen sein.
zum Anfang
Sanctus:
"Heilig, heilig"
aus der Rockmesse: Warum?
zum Anfang
Vater unser im Himmel
geheiligt sei dein Name
und dein Reich komme
dein Wille geschehe
Wie im Himmel, so auf Erden
jetzt, und in aller Zeit
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern
Wie im Himmel, so auf Erden
jetzt, und in aller Zeit
Führ' uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns
von allem Bösen
Wie im Himmel, so auf Erden
jetzt, und in aller Zeit
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit Amen.
Amen.
zum Anfang
Friedenslied:
"Wahrer Frieden"
Ich dreh' mich um
geb' dir die Hand
der Frieden scheint so nah zu sein.
Ein Lächeln
und ein gutes Wort
Wahrheit oder Schein?
Schon bei deiner Geburt
sangen Engel vom Frieden, der kommt.
Alles wird gut
und die Liebe wird siegen.
"Wünscht euch Frieden,
wenn ihr euch seht
allen Freunden und Feinden
und Fremden in der Welt".
Ich dreh' mich um
geb' dir die Hand
der Frieden scheint so nah zu sein.
Ein Lächeln
und ein gutes Wort
Wahrheit oder Schein?
"Jubel und Ehre,
sei dem, der Frieden bringt!"
Kurze Zeit später
ist dies die Menge, die dich umbringt.
Dein Frieden zum Abschied,
nimmt uns die Angst.
Immer, wenn du erscheinst,
ist "Friede" dein Gruß.
Ich dreh' mich um
geb' dir die Hand
der Frieden scheint so nah zu sein.
Ein Lächeln
und ein gutes Wort
Wahrheit oder Schein?
Frieden ist mehr
als einfach nur Waffenstillstand,
lautloser Haß
oder die Gleichgültigkeit.
Dein Friede, er lebt
durch unsere Worte, Gedanken und Tun.
Friede, den du meinst,
steht für alles Gute der Welt.
Ich dreh' mich um
geb' dir die Hand
der Frieden scheint so nah zu sein.
Ein Lächeln
und ein gutes Wort
Wahrheit oder Schein?
zum Anfang
Dankeschön, daß du bei uns bist
Dankeschön, daß du uns nie vergißt
Dankeschön, daß du an uns glaubst
Dankeschön, daß du uns vertraust
Du lädst uns immer gern' ein
und wir freu'n uns dabei zu sein
wir feiern gemeinsam ein Fest
daß dich auferstehen läßt
Bei dir find ich Ruhe und Kraft,
wenn der Alltag mich geschafft
da sind Menschen, die mich verstehn
und die mich immer gerne seh'n
Dankeschön, daß du bei uns bist
Dankeschön, daß du uns nie vergißt
Dankeschön, daß du an uns glaubst
Dankeschön, daß du uns vertraust
Wir stellen uns gern vorne an
erst danach sind die Andern dran
du hast gezeigt wie man gewinnt,
wenn man sich selbst nicht so wichtig nimmt
Wenn man die Dankbarkeit vergißt
weil alles so selbstverständlich ist
und dann sieht welche einfachen Sachen
andern Menschen Freude machen
Dankeschön, daß du bei uns bist
Dankeschön, daß du uns nie vergißt
Dankeschön, daß du an uns glaubst
Dankeschön, daß du uns vertraust
Du hast für uns alles gegeben
ja sogar dein eigenes leben
wir sagen zwar wir folgen dir nach
aber meistens sind wir zu schwach
Es gibt soviel wofür man dankbar sein kann
wo fängt man da am besten an
doch am aller-wichtigsten ist
das man überhaupt noch dankbar ist
Dankeschön, daß du bei uns bist
Dankeschön, daß du uns nie vergißt
Dankeschön, daß du an uns glaubst
Dankeschön, daß du uns vertraust
zum Anfang
Missa est -
ihr könnt jetzt geh'n.
Ihr könnt auch bleiben,
das wäre doppelt schön.
Wenn ihr geht,
geht in seinem Frieden
denkt daran, was ihr hier erlebt habt,
daß nur die Liebe zählt.
Vergeßt auch nie, daß
die Bibel nicht nur am Sonntag spielt.
Missa est -
ihr seid gesendet.
Ihr habt einen Auftrag,
jeder für sich.
Denn er lebt wieder -
er kann so nah sein.
Sagt es weiter -
seid ein Keim!
Macht nicht schlapp,
wenn es mal schwer wird.
Haltet zusammen
und habt Mut.
Widerstand ist Pflicht -
wo Unrecht zu Recht wird.
Euer Auftrag,
vergeßt ihn nie.
zum Anfang
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