Tips&Tricks

, jetzt auch wieder auf der Chip-Website zu finden.


Schriften wie in Metall geprägt


Mit zwei Effektfiltern können Sie im PicturePublisher Schriftzüge erzeugen, die aussehen, als wären sie in ein Stück Blech eingehämmert worden. Um diesen Effekt zu erzielen, legen Sie zunächst ein neues Bild an und schreiben mit der Schriftart "Arial 80 Fett" und in weißer Schrift die gewünschte Zeichenfolge. Achten Sie darauf, daß die Schaltfläche "Anti-Alias" in der Schriftenwerkzeug-Palette aktiv ist. Wählen Sie dann das "Werkzeug bearbeiten" und markieren Sie den Schriftzug per Mausklick. Aus dem Menü "Maske" wählen Sie jetzt den Befehl "Maske vom Objekt erstellen" und wechseln mit einem Klick auf die entsprechende Schaltfläche (das Alpha-Zeichen in der unteren Symbolleiste) in den "Maskenkanal". Der Schriftzug erscheint nun weiß auf schwarz. Im Menü "Effekte | Effektfilter" scrollen Sie nach unten, bis Sie dann im Bereich "Verzerrung" den Punkt "Gaußsches Verwischen" markieren können. Stellen Sie die "Intensität" auf "5" und bestätigen Sie mit "OK".
Um den Prägeeffekt zu erhalten, wechseln Sie nochmals in das Menü "Effekte | Effektfilter" und markieren den Punkt "Relief" im Bereich "Struktur". Ein Klick auf den rechten unteren Richtungsbutton definiert diese Reliefrichtung; die Helligkeit stellen Sie auf "50%" und die Intensität auf "100%". Nach einem Klick auf "OK" wirkt der Schriftzug im Maskenkanal wie eingeprägt. Sie können den Maskenkanal jetzt verlassen, indem Sie nochmals auf die Schaltfläche mit dem Alpha-Zeichen klicken.
Aus dem Menü "Objekt" wählen Sie nun "Objekt aus Maske erstellen". Um das Objekt umzufärben, öffnen Sie das Farbfeld "Aktivfarbe" mit einem Doppelklick und wählen einen mittelgrauen Farbton. Ein weiterer Klick auf "Füllwerkzeuge" öffnet diese Werkzeugleiste, aus der Sie den Eimer für die Farbfüllung verwenden. Mit dem Mauszeiger in Eimerform klicken Sie auf den Hintergrund - der Reliefeffekt wird sichtbar, und der Schriftzug erscheint hervorgehoben. Wählen Sie das "Werkzeug bearbeiten", um mit einem Klick auf den Hintergrund das gesamte Bild zu markieren. Sie sollten darauf achten, daß die "Aktive Farbe" grau und die "Alternativfarbe" weiß sind. Aus dem Menü "Effekte" wählen Sie dann nochmals "Effektfilter". Im Bereich "Struktur" suchen Sie den Effekt "Wolken" und setzen die Weichheit auf "80%". Nach "OK" hat der Hintergrund einen metallischen Schimmer. Durch Änderungen an der Richtung des Reliefs und der Farben können Sie verschiedene Metall- und Prägeeffekte erzeugen.


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Aus Farbphotos Nostalgiebilder erzeugen


Nostalgische Photos aus der Zeit der Jahrhundertwende haben einen besonderen Reiz. Ob es die theatralische Haltung der Modelle oder der unvergleichliche Gilb des Photopapiers ist, neue Photos erreichen nur schwer diesen Charme. Sie können aber eingescannten Bildern oder anderen Bilddateien auch mit ein paar Tricks etwas Patina verpassen.
Falls das Bild farbig vorliegt, müssen Sie es im Picture Publisher über »Effekte | Konvertieren in« in ein »Graustufen«-Bild verwandeln. Sie haben jetzt ein Farbphoto in ein Schwarzweißbild verwandelt. Das hat zur Folge, daß auch die Farbpalette des Picture Publishers nur noch Graustufen und keine Farben mehr enthält. Um dem Bild die gelbbraune Patina zu verpassen, ist jedoch etwas Farbe nötig. Öffnen Sie deshalb nochmals das Menü »Effekte | Konvertieren in«, aber wählen Sie dieses Mal die Option »RGB-Farbenbild«. Die Veränderung ist am Bild zunächst nicht sichtbar, aber Sie haben das Bild quasi mit der Lizenz zum Färben ausgestattet. Damit aus den Grautönen nun Brauntöne werden, wählen Sie »Bild | Farbanpassung« und stellen im Feld »Kanal« den Wert »Rot« ein. Ziehen Sie das kleine Quadrat auf der diagonalen Linie ein wenig nach rechts unten, bis es sich etwa in der Mitte des dritten Feldes von links in der dritten Reihe befindet. Über »Kanal« wechseln Sie dann zu »Blau« und ziehen das Quadrat nach links oben in die Mitte des zweiten Feldes der zweiten Reihe. Nachdem Sie die Änderungen mit »OK« bestätigt haben, fehlt nur noch der letzte Schliff.
So richtig nostalgisch wird das Bild erst durch den passenden Rahmen. Den erhalten Sie, wenn Sie im Menü »Effekte | Assistenten« »Bildumrahmung« wählen und aus der »Standard-Rahmenkollektion« zum Beispiel den Rahmen »Verwischter Kreis« verwenden. Bei rechteckigen Bildern entsteht so eine Art Plakette des Nostalgie-Photos mit weich auslaufendem Rand.


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Moiré-Effekte entfernen


Beim Einscannen von Bildern aus Zeitungen und Zeitschriften entsteht durch die Aufrasterung dieser Bilder oft der sogenannte Moiré-Effekt. Das gescannte Bild ist mit einem unschönen Muster ausgestattet, dem schwer beizukommen ist. Auch beim Einscannen von Fotos können schachbrettartige Muster das Scan-Ergebnis verunstalten. Picture Publisher enthält jedoch eine Funktion, um diese Effekte zu beseitigen.
Wählen Sie aus dem Menü »Effekte« den Eintrag »Effektfilter« und scrollen Sie in der Liste »Effektname« zum Bereich »Fototechnik«. Der Filter »Muster entfernen« vertreibt die unerwünschten Nebenwirkungen nach dem Einscannen. Entscheiden Sie mit Hilfe der Vorschau, ob die Einstellung »Starke Musterung« oder »Schwache Musterung« zutrifft und starten Sie die Säuberungsaktion mit einem Klick auf »OK«.
Allerdings entfernt dieser Effekt zwar das Muster, doch er beeinträchtigt auch die Schärfe des Bildes. Wählen Sie deshalb nochmals »Effektfilter« aus dem Menü »Effekte« und wählen Sie diesmal den Filter »Selektive Schärfe« aus dem Bereich »Fototechnik«. Verändern Sie wieder mit Hilfe der »Vorschau« die Einstellungen und wählen Sie nochmals »OK«. Die leichte Unschärfe, die durch das Entfernen des Musters entstanden ist, verschwindet, und das Bild erscheint deutlich klarer als vor der Prozedur.


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Entfernen der Schreibschutzmeldung


Wer im PicturePublisher eine Datei öffnet, die sich auf einer CD befindet, wird unweigerlich mit der unten abgebildeten Meldung konfrontiert. Meistens ist sie jedoch eher lästig, weil man ohnehin nie im Sinn hatte, die geänderte Datei auf CD zu speichern. Möchten Sie diese Meldung deshalb fortan von Ihrem Monitor verbannen, müssen Sie eine Änderung im Registrierungseditor vornehmen.
Öffnen Sie ihn, indem Sie in Windows95 nach "Start | Ausführen" die Zeichenfolge "regedit" eintippen und dann "OK" wählen. Wechseln Sie dort in den Unterschlüssel "HKEY_CURRENT_USER Software Micrografx PicturePublisher 6.0 Settings" und suchen den Eintrag "WarnReadOnly". Nach einem Doppelklick darauf setzen Sie den "Wert" auf "0" und schließen den Registrierungseditor.
Nach dem nächsten Start von PicturePublisher öffnet das Programm auch Bilder von einer CD-ROM ohne Widerrede. Falls Sie es sich irgendwann anders überlegen sollten und doch wieder eine Meldung wünschen, wiederholen Sie den Vorgang und ändern den "Wert" in "Settings" wieder auf "1".


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Endlos-Texturen für Web-Seiten und 3 D-Objekte


Für den Hintergrund von Web-Seiten und Texturen von 3 D-Objekten benötigt man Bilder, die nebeneinandergesetzt wie eine Fläche wirken. Ohne Vorarbeit ist deutlich sichtbar, daß nur einfach ein Bild an ein anderes gesetzt wurde, und es entsteht nicht der Eindruck einer zusammenhängenden Fläche. Möchte man erreichen, daß sich ein Einzelbild nahtlos an ein anderes fügt, muß das Innerste nach außen gekehrt werden.
Wählen Sie als Motiv für zusammenhängende Flächen am besten Photos mit Texturen oder vielen kleinen Dingen - wie etwa Münzen, Steinen oder Laub - aus, damit die Übergänge später weniger auffallen. Laden Sie das gewünschte Bild und markieren Sie mit dem Werkzeug "Rechteckige / Elliptische Maske" der Schaltfläche "Maskenwerkzeuge" das obere linke Viertel des Bildes. Am einfachsten gelingt das mit Hilfe von "Ansicht | Lineal", es kommt jedoch nicht auf ein paar Millimeter mehr oder weniger an. Wählen Sie dann "Effekte | Kippen | Diagonal" und entfernen Sie anschließend die Maske mit der Tastenkombination [Strg] [R]. Markieren Sie dann nacheinander die anderen Viertel des Bildes und kippen sie diese ebenfalls diagonal. Achten Sie bei den weiteren Masken darauf, daß zwischen den Markierungen keine Zwischenräume entstehen. Am einfachsten gelingt das, wenn Sie mit dem Markierwerkzeug an der rechten unteren Ecke der ersten Markierung ansetzen und dann die Maus in die äußere Ecke des zu markierenden Viertels ziehen. Das so entstandene neue Bild muß nun noch etwas nachbearbeitet werden, weil die Nahtstellen harte Kanten und eventuell auch andere Farben aufweisen. Verwenden Sie dafür am besten das Verwischwerkzeug der Schaltfläche "Retuschewerkzeuge" und die "Farbsonde" zum Aufnehmen benachbarter Farben, falls Sie mit dem Pinsel arbeiten wollen. Je glaubwürdiger dieses Bild wirkt, desto besser ist die Wirkung der kompletten Fläche.
Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, speichern Sie das Bild. Es kann dann beliebig oft nebeneinander gesetzt werden, denn alle Kanten des Bildes finden nun durch das diagonale Kippen ihren Anschluß automatisch in der nächstliegenden Kante des Nachbarbildes.
Max Krohn


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Alte Schreibmaschinenschrift simulieren


Schriften, die so aussehen, als wären sie mit einer sehr alten Schreibmaschine und einem noch älteren Farbband geschrieben worden, liegen zur Zeit im Trend. Normalerweise weisen diese Schriften Lücken und Verwischungen auf. Wenn Sie im PicturePublisher Bilder mit diesem Effekt beschriften wollen, benötigen Sie keine spezielle Schriftart.
Laden Sie das Bild, das sie mit einem Schriftzug ausstatten wollen und wechseln Sie mit einem Klick auf die entsprechende Schaltfläche in den "Maskenkanal". Dort geben Sie nach einem Klick auf das "Werkzeug Text" an der gewünschten Stelle den Text ein und wählen eine Schrift mit Schreibmaschinencharakter, also zum Beispiel "Courier New" oder "Times New Roman". Damit der Effekt sichtbar ist, sollten Sie außerdem eine möglichst große Schrift festlegen. Wenn der Schriftzug Ihren Wünschen entspricht, doppelklicken Sie in das Maskenkanal-Fenster und die Buchstaben sind durch eine dünne blaue Linie markiert. Um den Text mit dem Bild zu verbinden, wählen Sie "Objekte | Einbinden | Alle Objekte".
Nun wird der Schriftzug mit den Spezialeffekten versehen. Bleiben Sie dafür im Maskenkanal und wählen Sie "Effektfilter" aus dem Menü "Effekte". Unter "Effektname" klicken Sie im Bereich "Verzerrung" auf "Gaußsches Verwischen". Setzen Sie die Markierung im Fenster "Original" auf eine Stelle, an der Sie den Effekt möglichst gut im Blick haben und klicken Sie auf "Vorschau". Die Intensität des Effekts hängt eng mit der verwendeten Schriftgröße zusammen. Am besten wird das Ergebnis, wenn die Geraden der Buchstaben stark grau verwischt sind und Kreuzungspunkte zwischen zwei Linien, also das Zentrum bei einem "X", ein etwas helleres Grau zeigen. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, klicken Sie auf die Schaltfläche "OK", um den Effekt anzuwenden.
Nun muß der verwischte Schriftzug noch neue Konturen erhalten. Gehen Sie dafür wieder in das Menü "Effekte | Effektfilter" und wählen Sie dieses Mal "Schwellenwert" im Bereich "Farbanpassung". Ermitteln Sie wieder mit Hilfe der "Vorschau" die bestmögliche Einstellung und wenden Sie auch diesen Effektfilter mit "OK" an. Falls das Ergebnis nicht Ihren Erwartungen entsprechen sollte, können Sie nach einem Klick auf die Schaltfläche mit dem Pfeil neben "Rückgängig" die letzten beiden Aktionen durch einen Doppeklick auf den zweituntersten Eintrag "Effektfilter" rückgängig machen. Hat der Schriftzug schließlich das gewünschte Aussehen, verlassen Sie den "Maskenkanal" mit einem Klick auf die entsprechende Schaltfläche.
Danach suchen Sie sich nach einem Doppelklick auf das Farbfeld "Aktiv" eine beliebige Farbe für den Schriftzug aus. Das Werkzeug "Füllwerkzeuge Farbe" verwandelt den Mauszeiger in einen Eimer. Klicken Sie mit dem kleinen Kreuz in die Markierung des Schriftzuges und ihre Schreibmaschinenschrift erhält die gewünschte Farbe. Entfernen Sie jetzt nur noch mit "Maske | Maske verbergen" die gestrichelte Markierungslinie um die Buchstaben und Ihr Bild wirkt, als wäre es mit einer riesigen alten Schreibmaschine bearbeitet worden.


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Einzelbilder zu Panoramaansichten zusammenheften


Sie wollen zwei Bilder mit sich überschneidenden Bildinhalten zu einem Bild zusammenheften? Dafür bietet sich die Funktion "Extras | Heften" des PicturePublisher an.
Laden Sie zunächst beide Bilder mit "Datei | Öffnen" und wählen Sie aus dem Menü "Extras" den Punkt "Heften". Eine neue Symbolleiste erscheint auf dem Bildschirm. Klicken Sie im oberen Bereich des ersten Bildes auf einen Punkt, der auch im zweiten Bild auftaucht. An der angeklickten Stelle erscheint eine runde Markierung. Klicken Sie nun auf einen gemeinsamen Punkt möglichst weit unten im Bild, erscheint eine quadratische Markierung. Nach einem Mausklick auf die Titelleiste des zweiten Dateifensters legen Sie die korrespondierenden Punkte fest. Wieder erscheint über dem ersten gesetzten Punkt ein Kreis und über dem zweiten ein Quadrat. Sie können diese Felder per Drag and Drop nachjustieren, wenn Sie bemerken, daß die Markierungen nicht exakt übereinstimmen.
Nach einem Klick auf die Schaltfläche "Heften" in der neuen Symbolleiste legen Sie fest, ob die Farben und Übergänge ausgeglichen werden sollen und welches Bild an das andere angepaßt wird. PicturePublisher legt für das zusammengeheftete Ergebnis eine eigene Datei an.
Falls in einer Bildhälfte weiße, ausgefranste Ränder vorhanden sein sollten, können Sie nach einem Klick auf die Schaltfläche "Maskenwerkzeuge" mit dem ersten Werkzeug ganz links einen sauberen, rechteckigen Bildausschnitt markieren. Die Tastenkombination [Strg] [Y] (entspricht der Funktion "Maske | Schneiden") entfernt dann die unsauberen Ränder außerhalb der zuvor festgelegten Markierung.


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Mehrere Dateien gleichzeitig in der Schnellansicht betrachten


Der PicturePublisher installiert eine Schnellansicht für Grafikdateien. Möchten Sie einen schnellen Blick gleichzeitig in mehrere Bilddateien werfen, markieren Sie diese gemeinsam. Nach einem rechten Mausklick auf eines der Symbole können Sie aus dem Pop-up-Menü den Punkt "Schnellansicht" wählen. Zu jedem markierten Symbol wird nun eine Schnellansicht der Datei gestartet.
Am einfachsten wählen Sie mehrere Dateien aus, indem Sie mit der Maus einen Rahmen um die Symbole ziehen. Möchten Sie einzelne Symbole aus dieser Auswahl entfernen, dann halten Sie die [Strg]-Taste gedrückt, während Sie alle unerwünschten Dateien nacheinander anklicken.


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Neonschriften in Bilder einbinden


Leuchtröhren zu Werbezwecken sind nicht nur in Amerika beliebt. Wenn man auch seine Bilder mit künstlicher Neonreklame aufpeppen möchte, sind zwar einige Arbeitsschritte nötig, doch die Ergebnisse sind durchweg beeindruckend.
Wenn Sie Fotos mit Neonröhren versehen wollen, sollten Sie jedoch zuvor etwas "Tageslicht" entfernen, indem Sie mit "Bild | Kontrast / Helligkeit | Visuell" das Bild abdunkeln. Besonders "lebensecht" wirken nämlich helle Schriften auf dunklem Hintergrund.
Außerdem ist es hilfreich, mit "Extras | Optionen" die Option "Lineale verwenden" im Registerblatt "Maßeinheiten" anzukreuzen. Da Sie in den späteren Schritten nur den Maskenkanal und nicht das Originalbild sehen, erleichtern die Lineale die exakte Plazierung der Leuchtschrift.
Merken Sie sich die Position, an der die linke untere Ecke des Schriftzuges erscheinen soll und wechseln Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche mit dem Alpha-Zeichen in den "Maskenkanal". Stellen Sie mit einem Doppelklick auf das Farbfeld "Aktivfarbe" diese auf "0% grau" - also weiß - und wählen Sie das "Werkzeug Text". Geben Sie den gewünschten Schriftzug ein; am besten eignen sich serifenlose Schriften wie Arial und Helvetica oder auch einfache Script-Schriften für die Neonschriftzüge. Nach einem Klick auf die Schaltfläche "Werkzeug bearbeiten" können Sie jetzt den Text an die gewünschte Position verschieben. Verbinden Sie mit "Objekt | Einbinden | Alle Objekte" den Schriftzug mit der Maske und wählen Sie aus dem Menü "Effekte" den Punkt "Effektfilter". Markieren Sie unter "Effektname" den Effekt "Gaußsches Verwischen", den Sie unter der Überschrift "Verzerrung" finden. Setzen Sie die "Intensität" auf den Wert "5" und verlassen Sie die Dialogbox mit "OK".
Mit der Schaltfläche "Maskenkanal" wechseln Sie wieder zur Ansicht des Bildes und suchen nach einem Klick auf die Schaltfläche "Farbpalette" eine Farbe für den Schriftzug aus. Mit dem dritten Werkzeug der Klappleiste "Füllwerkzeuge" klicken Sie nun in den Markierungsumriß, um die Farbe zuzuweisen. Unter "Transparenz" sollte der Wert "0%" stehen.
Damit die Neonröhren scheinbar leuchten, müssen noch Bereiche des Schriftzuges aufgehellt werden. Wechseln Sie dafür wieder in den Maskenkanal und in das Menü "Effekte | Effektfilter". Schieben Sie den weißen Rahmen im Feld "Original" über den Schriftzug und wählen Sie dann den Filter "Schwellenwert" im Bereich "Farbanpassung". Ziehen Sie den Schieberegler etwas nach links und überprüfen Sie den Effekt mit einem Klick auf "Vorschau". Die Strichstärke des Schriftzugs sollte nur noch als dünne Linie erscheinen, sie darf auch einige Lücken aufweisen. Je nach Schriftgröße wird der ideale Wert zwischen "5%" und "20%" liegen. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, verlassen Sie die Dialogbox mit "OK" und weisen dem Schriftzug mit "Effekte | Effektfilter" nochmals "Gaußsches Verwischen" der Intensität "5" zu.
Verlassen Sie den Maskenkanal und wählen Sie in der Farbpalette die Farbe "Weiß". Setzen Sie die "Transparenz" auf "10%" und füllen Sie den markierten Bereich mit dieser Farbe. Um das Ergebnis ohne die inzwischen überflüssige Markierungslinie zu sehen, wählen Sie aus dem Menü "Maske" den Punkt "Maske entfernen".


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Grafiken fürs Internet mit dem Picture Publisher


Zunächst brauchen Sie für den von Ihnen beschriebenen Effekt keinen Effektfilter, sondern vielmehr eine spezielle Option beim Speichern der Grafiken.
Die erst grobe und dann immer feinere Darstellung von Bildern beim Laden über das Internet ist eine Dateieigenschaft von Grafiken im GIF-Format (Compuserve Bitmap). Rufen Sie also zum Speichern der Grafik den Befehl Datei Speichern unter auf und wählen im Feld Dateityp den Eintrag CompuServe Bitmap (*.gif) aus. Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Optionen und aktivieren im folgenden Dialog die Option Interlace-Bild. Dadurch speichert Picture Publisher das Bild in einem speziellen Format, so daß Sie später beim Laden im Internet über die gesamte Bildfläche verteilt zunächst einen kleinen Teil der Daten und dann immer mehr angezeigt bekommen. Das erzeugt den gewünschten Effekt der langsamen Einblendung.
Allgemein sollten Sie bei Grafiken für das Internet vor allem auf die Dateigröße achten. Als Faustregel gilt: je kleiner, desto besser. Überlegen Sie zunächst, ob nicht auch ein Ausschnitt des Bildes genügt. Auch die Auflösung muß nicht zu hoch sein; meist genügen durchaus 75 dpi.
Wenn Sie gescannte Vorlagen im Internet veröffentlichen möchten, scannen Sie sie zunächst mit einer hohen Auflösung und verringern diese dann im Picture Publisher. Benutzen Sie dazu am besten den Befehl Effekte Bildgröße mit der Option Sanftes Vergrößern. Somit verhindern Sie stufige Kanten.
Auch die Farbtiefe wirkt sich unmittelbar auf die Dateigröße aus. In der Regel reichen 256 Farben in einer Palette vollkommen aus. Sie können die Auswirkungen überprüfen, wenn Sie das Bild in Palettenfarben konvertieren. Benutzen Sie dazu den Befehl Effekte Konvertieren in Palettenfarben und als Bildtyp-Einstellung 256.


seitenanfang Seitenanfang zurück Zurück

Home | Site-Info | Über PP8 | Tutorials | Links | Forum | Kontakt